Eigentlich wollte ich einen "irischen Wolfshund". Den hatte ich geträumt. Dachte ich zumindest.
Ein großer grauer Hund schlief ausgestreckt vor meinem Bett.
Als ich aufwachte, war der Traum noch so real, dass ich vorsichtig vor mein Bett schaute, um beim Aufstehen den Hund nicht zu stören! Gut, dass ich meiner Freundin davon erzählte, denn sie ist jetzt Zeugin der Geschichte; es würde mich ja jeder für verrückt halten. Es ist tatsächlich so gewesen, dass ich diesen großen grauen Hund geträumt habe.
Sechs Wochen später verstarb meine Hovawarthündin plötzlich und unerwartet und ich lernte ebenso plötzlich und unerwartet Lugh, meinen ersten Deerhound kennen (2008). Er war ein halbes Jahr alt, ich sah ihm in die Augen und wusste, es muss ein Scottish Deerhound sein und kein Irish Wolfhound. Knappe 2 Jahre später (2010) zog auch Llyr, sein Halbbruder bei uns ein. Ich lernte, dass ein Einzel- Deerhound wohl sehr einsam sein muss, denn Lugh war voller Freude, rührend geduldig und vorsichtig mit dem Kleinen.
In der folgenden Zeit lernte ich sehr viel über Deerhounds. Vor allem lernte ich viel über die Besonderheiten, die diese Rasse auszeichnen, sowohl charakterlich wie auch gesundheitlich, was Deerhounds zum Gesund- und Glücklichsein brauchen, alles über Haltung und Fütterung, wie ich mein Auge schulen kann, um Standards zu erkennen, Abweichungen zu sehen, Gangwerk, In- und Exterieure, Fellbeschaffenheit, Augenfarbe, Ohren, Pfoten, Substanz und all die Dinge, die ich wissen will zu sehen und an wen ich mich wenden kann, wenn ich Fragen habe. Fragen hat man immer und Lernen hört niemals auf.

Ich lernte erfahrene hilfsbereite Deerhoundzüchter kennen und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für den Support, der in der "Deerhoundfamilie" auf der ganzen Welt geradezu selbstverständlich ist.

Im Jahr 2012 reiste ich nach Australien und lernte meine liebe Freundin Glenda Danger (Kennel Bhealaich) und viele andere australische Deerhoundzüchter kennen. Izzie, ihres Zeichens eine 4 Monate alte Bhealaich Deerhoundhündin, begleitete mich zurück nach Deutschland und nun besteht unser Deerhoundrudel aus drei Deerhoundpersönlichkeiten. 

2013 erhielt "Randaliyn´s" Scottish Deerhounds seine offizielle Anerkennung durch die FCI, den VDH und den DWZRV.


Der Name "Randaliyn`s" leitet sich aus dem Isländischen her (Frauenname: Randalin = Die im geblümten/gestreiften Kleid). Meine zweite Leidenschaft sind die Islandpferde (Lìf, 7 Jahre und Funi, 29 Jahre), ebenso wie die Deerhounds eine sehr alte Rasse. 

Wer einmal Scottish Deerhounds und Islandpferde zusammen erlebt hat, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese beiden "alten Seelen" sich sofort erkennen.


Besuch ist nach telefonischer Anmeldung herzlich willkommen!

Die Webseite befindet sich noch im Aufbau und wird demnächst weiter vervollständigt. Daher funktionieren einige der Buttons noch nicht.

Ines Rohm

2015 Copyright by Randaliyn's Scottish Deerhounds